37:40 (19:21), Heimniederlage

Diese Niederlage war unnötig, aber der Gegner war einfach cleverer, wartete auf Fehler und spielte dann schnell und erfolgreich nach vorne. So beendet das Team diese Saison auf dem letzten Tabellenplatz und hat jetzt erst einmal Pause.

Das Team: M. Engel, O. Herrmann (1),  H. Hoffmann (1), K. Hofmann (4), L. Hopf (2), J. Kalweit (5), Y. Kneissel (2), C. Könecke (Tor), B. Kutter (2), T. Schmid (5),  M. Strauch (4), P. Theurer(1), M. Thompson (10), Trainer: Uwe Henke,

                        

An dieser Stelle ein paar Worte zur vergangenen Saison.

Unsere Mannschaft ging gleich in ihrem ersten A-Jugend-Jahr in die BOL-Quali. Diese Leistungsklasse wurde (erfreulich knapp) verpasst, und in der BLA eine weitere Quali sehr ordentlich gespielt. Die Rückrunde wurde in der leistungsstärkeren Gruppe absolviert, hier hinterließ man einen guten Eindruck und hielt sehr passabel mit Gegnern, die nicht von Pappe waren, mit. Leider wurde die Runde von ein paar  Verletzungen überschattet und das zeigte natürlich Wirkung. Es war aber auch viel Freude dabei, die Spieler haben Leidenschaft auf dem Platz gezeigt, mit großartigen Toren und Paraden, konditionellen Spitzenleistungen und  technischen Meisterwerken dem Gegner Anerkennung abgerungen und Begehrlichkeiten geweckt (das könnt ihr vergessen Sportsfreunde- die gehören uns!). Die Zuschauer (Freund und Feind) hatten Spaß und viel gelernt. Nämlich:

Doppelknoten sind Pflicht, sonst wird nicht angepfiffen. Schiedsrichter können nett und witzig sein. Trainer auch. Gegenspieler sowieso. Wenn das Spielgerät die Decke berührt, stimmen die Teams über den Ballbesitz ab. Ball auf der Tribüne ist noch lange nicht „ Aus“. Das Mitnehmen der Trikots zum Auswärtsspiel wird überbewertet. Die Frisur ist spielentscheidend. „ESB“ ist nicht die Europäische Sentralbank und „SIS“ kein Schweizer Kreditinstitut. Applaus kann auch aus der gegnerischen Fankurve kommen. Wird man kurz genommen, ruft man wahlweise: „Och nöö!“, „Geh weg!“ oder: „Nicht schon wieder!“. Sporthallen verstecken sich gerne vorm Navi. Sonnenbrille wird nur beim Beachhandball geduldet. Bier ist tatsächlich isotonisch. Je hübscher die Freundin, desto motivierter der Spieler. „Manndeckung“ = einparken und Smalltalk  mit dem Gegner pflegen. „Unser Ball!“ ist Wunschdenken und: „Achtung, da kommt was!“  kein Grund zur Sorge. „Vollgas!“ ist relativ. „Kein Tor jetzt!“ macht nur für die Abwehr Sinn. Die korrekte Entgegnung auf die Aufforderung:“ Lauf!“  ist: „Jetzt?“ und auf: „Beweg dich“ fragt man: „Warum?“  Klammern am Gegner ist regelkonform, weil: „Ich hab‘ ihn gestützt“. „Ich kann nicht spielen, ich hab‘ kein Deo drauf“  ist ein völlig berechtigtes Argument. Wenn der gegnerische Trainer anerkennend: „Gut gespielt“ sagt, ist die richtige Erwiderung: „Sie auch“. „Ich kann ohne Hose spielen“ hätte man gerne gesehen. „Zieh!“ hinterfragt man mit „aufs Tor?“ und wenn der Trainer entnervt einen Spielernamen brüllt, dann grüßt der Gescholtene launig zurück: „Gude“.

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